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Bericht Zunftball Markdorf 2011 - Schwäbische Zeitung
Sonntag, 20. Februar 2011

Närrisch: Männerballett bringt Halle zumBeben

TollesProgramm sorgt für beste Stimmung beim Zunftball der Historischen Narrenzunft

Närrisch: Männerballett bringt Halle zum Beben

Von Brigitte Walters

MARKDORF Die Narren hatten einabwechslungsreiches Programm für ihren Zunftball zusammengestellt – mitpointierten Wortbeiträgen und fetzigen Tanzvorführungen. Zudem wurden neunNarren für jahrzehntelange Treue zur Zunft geehrt.

Etwas der Zeit hinterher, begrüßteZunftmeister Otto Gäng die Gäste zum Zunftball 2001. Zu Beginn desBühnenprogramms huschten die kleinen Tanzmäuse mit ihrem Zirkus über die Bühneder Stadthalle. Es war entzückend anzusehen, wie der Nachwuchs imGrundschulalter völlig unbekümmert seine Tanzshow präsentierte. Bei einem Teilihres Auftritts wurden die Kinder von jugendlichen Narren unterstützt. MartinaWegmann, Sandra Baur und Tanja Heggelbacher war es wieder mal gelungen, mit demNachwuchs einen perfekten Auftritt einzustudieren.

Perfekt auch Markus Brutsch, derdie Programmpunkte ankündigte. In diesem Jahr trat er als Nachtwächter auf dieBühne. Er sorgte nicht nur für die Zwischentexte, sondern gab auch einigekritische Anmerkungen zum Tagesgeschehen zum Besten. Und auch mit dem Lied„Fasnacht ist mein Leben“, vorgetragen im Häs der Mainzer Hofsänger undgemeinsam mit der Tanzgruppe der jungen Narren, überzeugte Markus Brutsch.

 

Bekannte Melodien mit närrischenTexten

Zum festen Bestandteil desnärrischen Programms gehört inzwischen die „Resonanzkatastroph“. Die neungestandenen Narren haben ihr Erfolgsrezept fortgesetzt: Man(n) nimmt bekannteMelodien und versieht sie mit einem närrischen Text, das Ganze à capellagesungen und der Auftritt ist gelungen. Hörenswert ihr Song „Zunft in Not“.

Was fürs Auge boten dieFahnenschwinger. Sie zauberten mit ihren Fahnen und Lichteffekten einsehenswertes Bild auf die Bühne. Die Gruppe war zum ersten Mal dabei,einstudiert hatte sie den Auftritt mit Tobias Rieger. Wortgewaltig dieMarktweiber mit ihrem Klatsch und Tratsch aus der Stadt. Zu jedem gab es spitzeBemerkungen, sei es der Pfarrer, der Bürgermeister, sein neuer Stellvertreteroder der ganze Gemeinderat. Selbst die Polizei musste Kritik ertragen, da siebesonders gern am Markttag Knöllchen rund um die Kirche verteilt. PatriciaSchnekenbühl, Nicola Benz, Susanne Hops und Ingrid Mink waren in ihrem Element,auch die schreibende Zunft blieb von ihren spitzen Zungen nicht verschont. Fürviel Gelächter sorgte der Auftritt des Narrenpräsidiums, das alsKavalleriegruppe auf Hüpfbällen die Bühne eroberte.

Anschließend begeisterten diebeiden Akrobaten Mustafa Elbakali und Markus Sprenger. Schon toll, was diebeiden mit Bällen, Ringen und Rollen anstellen können. Die Suche der Zunft nachGarde und Narreneltern ist selbst im Himmel ein Thema. Als Engelchen beteiligtensich Conny Rick, Barbara Bäder, Eva Dreher, Martina Wegmann und Petra Klökleran der Suche.

Bestens aufgelegt zeigten sich beiihrem gemeinsamen Auftritt Jürgen Waldinger und Markus Brutsch. Lieder wiekritische Anmerkungen und waren absolut hörenswert. Höhepunkt des Abends wareinmal mehr das Männerballett. Zu spanischen Rhythmen ließen die gestandenenHerren die Bühne erbeben, die sie natürlich nicht ohne Zugabe verlassendurften.

Insgesamt war es wieder mal eintolles Programm, das beim Bürgerball am Fasnetsamstag wiederholt wird.

(Erschienen: 20.02.2011 18:55)

 

 
 

 

 
 
 
 

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